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Willkommen in unserer Facharztpraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie)

Warum sind Sie bei uns, oder was ist das Besondere an unserem Fach?

Das Gesicht, die Kiefer und der Mund bilden ein hochkomplexes System unterschiedlichster Funktionen, wie der Mimik des Gesichts, das Kauen, das Sprechen, das Schlucken oder auch das Atmen. Das Gesicht ist wie eine persönliche Visitenkarte. Die Kiefer bilden zusammen mit den Zähnen das Gerüst des Gesichts und sind damit die Bausteine für dessen Gestalt.

Die MKG-Chirurgie ist ganz auf die Behandlung der Erkrankungen und Störungen dieser komplexen Strukturen spezialisiert. Ihr Erhalt und ihre Wiederherstellung ist das oberste Ziel des Fachgebietes. Der Facharzt für MKG-Chirurgie erfordert ein abgeschlossenes Studium der Medizin und der Zahnmedizin mit einer anschließenden 4-jährigen chirurgisch-klinischen Weiterbildung in einer Fachklinik.

Die Zulassung zur Facharztprüfung setzt neben den entsprechenden theoretischen Kenntnissen einen erfüllten „Operationskatalog“ voraus, der neben der gesamten Zahnärztlichen Chirurgie die Tumorchirurgie des Gesichts, der Kiefer, des Mundes und der Haut, die Therapie entzündlicher Erkrankungen, der Fehlstellung der Kiefer, Unfallverletzungen und Fehlbildungen, sowie die Rekonstruktionschirurgie beinhaltet.

Durch die sehr lange, ca. 15-jährige Ausbildung ist die MKG-Chirurgie für alle operativen Eingriffe im Gesichts-, Kiefer- und Mundbereich hoch spezialisiert.

Quelle: Homepage der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und -Gesichtschirurgie e.V.

Die Praxis ist seit 2004 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert und rezertifiziert.

Leistungsspektrum

Röntgendiagnostik

Behandlungsplanung

Für eine qualifizierte Behandlungsplanung und deren Durchführung ist die gezielte oder auch umfassende Röntgendiagnostik unumgänglich.

Folgende Leistungen können wir Ihnen bieten:

  • Zahnfilme (zur Einzelzahndiagnostik; z.B. Kontrollröntgenbild nach Wurzelspitzenresktionen)
  • Panoramaschichtaufnahme (OPT oder OPG); dieses Röntgenbild ist in der MKG-Chirurgie der Standard, es ist die Grundlage für Diagnostik und Therapie (z.B. Weisheitszähne), da erst auf diesem Röntgenbild wichtige, weil gefährdete Nachbarstrukturen zu erkennen sind.
  • Messröntgenbild zur Implantatplanung (Mindestvoraussetzung in der Implantologie)
  • DVT (Digitale VolumenTomographie) als wichtige Ergänzung zum Messröntgenbild: dreidimensionale Darstellung der Kiefer (knöcherne Verhältnisse),

Oberkieferhöhlen, Nervenverläufe, Knochenangebot und Mangel, ergänzende Diagnostik z.B. bei Kieferbrüchen, entzündlichen Erkrankungen, Tumoren, Kiefer-, Gaumenspalten etc.

  • spezielle Kiefergelenkdiagnostik (DVT)
  • alle Röntgenbilder können auch als Teilaufnahmen angefertigt werden

Ihre Röntgenbilder werden Ihrer Zahnärztin/Ihrem Zahnarzt online zugestellt, oder wir speichern Ihr Röntgenbild auf Ihren USB-Stick. DVT`s bekommen Sie immer auf einer CD-ROM ausgehändigt. Damit umgehen Sie unnötige Zusatzaufnahmen, wenn diese medizinisch nicht indiziert sind.

Die Strahlenbelastung unserer modernen digitalen Röntgengeräte ist deutlich niedriger als die der auf dem Markt befindlichen herkömmlichen Analog-Röntgengeräte.

Operativ ambulant

Zahnärztliche Chirurgie (dentoalveoläre Chirurgie)

  • Operative Weisheitszahnentfernung
  • Operative Zahnentfernung/Zahnextraktion
  • Zahnfreilegung
  • Zystenoperationen der Kiefer
  • Wurzelspitzenresektionen

Medikamentöse und chirurgische Behandlung von Entzündungen/Vereiterungen

  • der Zähne
  • der Kieferknochen
  • der Gesichts- u. Halsweichteile

Neubildungschirurgie (Tumorchirurgie)

  • operative Entfernung von gutartigen und bösartigen Tumoren der Gesichts-, Kopf- und Halshaut, einschließlich Ohren, Nase und Augenlieder (z.B. „weißer Krebs“), sowie der gesamten Körperoberfläche und Rekonstruktion der Defekte
  • operative Entfernung von „Muttermalen“ am ganzen Körper
  • operative Therapie von gutartigen und bösartigen Tumoren der Mundhöhle, des Zahnfleischs, der Kiefer und der Speicheldrüsen (sofern ambulant durchführbar)

Operative Therapie des Prothesenlagers

  • Mundvorhofvertiefung
  • Schleimhautverpflanzung
  • Kieferkammglättung
  • Lippen- und Wangenbandplastik

Nasennebenhöhlenchirurgie

  • Operative Behandlung von Erkrankungen der Oberkieferhöhlen bei:
    • Entzündungen/ Verbindungen zur Mundhöhle
    • Zysten
    • Fremdkörpern

LKGS-Chirurgie

  • Korrekturoperationen der Lippenweichteile
  • Knochenverpflanzung in den Kieferspaltbereich

Prae- u. postimplantologische (Implantat vorbereitende und nachbereitende) Chirurgie

  • sämtliche Verfahren zum knöchernen Aufbau des Kiefers bei gering bis sehr stark ausgeprägtem Knochenmangel
  • operative Übertragung von Eigenknochen bei Knochenmangel
  • bei sehr großen Knochendefekten vom Beckenkamm (kurzstationärer Aufenthalt im Krankenhaus Josefinum)
  • Knochenverbreiterung durch Aufbau (Augmentation)
    oder
  • Spalten/Dehnen (Bonesplitting)
  • Gesteuerte Gerwebegeneration (z.B. Bio Guide)
  • Vorübergehende Nervverlagerung mit gleichzeitiger Implantation und Neueinbettung des Nerven
  • Knochenanhebung (Elevation) mit Knocheninterponat
  • Anhebung des Kieferhöhlenbodens (Sinuslift) Korrektur/Rekonstruktion der implantatumgebenden Schleimhaut

Implantologie
(Zertifiziert und rezertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Implantologie = DGI seit 1998)

  • Einbringen von künstlichen Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik (= Implantate) der Firmen Camlog, Straumann, Nobel Biocare und Friadent
  • Wenn notwendig mit der entsprechenden vor- und/oder -nachbereitenden Chirurgie

Unfallchirurgie (Traumatologie ) des Gesichts, des Gesichtsschädels, der Mundhöhle und der Zähne,
soweit ambulant durchführbar:

  • Chirurg. und konservative Versorgung von Verletzungen des zahntragenden Knochens, der Zähne, der Kiefer
  • Versorgung von Weichteilverletzungen des Gesichts und der Mundhöhle
  • Metallentfernungen

Operativ Stationär (Josefinum)

  • chirurgische Versorgung von Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspaltbildungen (LKGS)
  • Nachoperationen/ Revisionseingriffe auch bei Erwachsenen
  • Rekonstruktion ausgedehnter Knochendefekte des teilbezahnten- und unbezahnten Kiefer mit Eigenknochentransplantationen (Beckenkamm)

Schmerzbehandlung

Und wie ist es mit der Angst und den Schmerzen?

Jeder Mensch hat vor einem operativen Eingriff Angst. Das ist ganz natürlich. Einerseits ist da die Ungewissheit, was da wohl auf einen zukommt, denn im Internet stehen zum Teil schlimme Dinge und Rat und Auskunft „guter Freunde“ bewirken oft ihr Übriges. Andererseits weiß jeder, dass Operationen mit Schmerzen verbunden sind, was in einem gewissen Maß ja auch stimmt.

Auf Wunsch kann jeder Eingriff in einer sogenannten „Analgosedierung“ stattfinden, sofern medizinisch nichts dagegen spricht. Dazu wird zunächst über eine Armvene ein Schlafmittel gespritzt, danach kommt die örtliche Betäubung zur Schmerzausschaltung im Operationsgebiet.

Diese Analgosedierung kann zusätzlich mit einem ebenfalls über die Armvene verabreichten, stark wirksamen Schmerzmittel ergänzt werden. Die Überwachung Ihres Kreislaufes ist gewährleistet. Ein rezeptiertes Schmerzmittel hilft Ihnen über die ersten Stunden und Tage nach dem Eingriff.

Für Sonderfälle können wir Ihnen auch eine ambulante „Allgemeinnarkose“ (ITN) anbieten. Diese wird von einem Facharzt für Anästhesie bei uns in der Praxis durchgeführt.